Klosterkirche und Klosterplatz

Der Klosterplatz markierte im 13. Jahrhundert das Ende des damaligen Franziskanerklosters. Nach der Reformation der Kirche wurde dieses Kloster nicht mehr genutzt, so dass die Klosterkirche dann als Pfarrkirche für die umliegenden Dörfer genutzt wurde. Sie wird daher oft auch als Wendische Kirche bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurde dann das Kloster nach und nach abgerissen, so dass sich daraus der heutige Klosterplatz herausbildete.

Direkt am Klosterplatz entlang führte die alte Stadtmauer, die heute mehr als 600 Jahre alt ist. Zum Teil sind Fragmente dieser Stadtmauer heute noch sichtbar und geben einen Einblick in die Zeit des Mittelalters. Um diese Teile der Stadtmauer zu erhalten, wurden sie im 20. Jahrhundert umfassend renoviert und modernisiert, um sie auch weiter erleben zu können. Auch verschiedene weitere Häuser am Klosterplatz wurden umfassend saniert, hier entstanden beispielsweise urige Gewölbekeller, die Restaurants enthalten.

Am Ende des Klosterplatzes befindet sich zudem eine Jugendherberge. Sie befindet sich in einem alten, zweigeschossigen Fachwerkbau, der als Bastei ursprünglich zum Schutz des Klosters errichtet wurde. Später wurde das Objekt als Warenlager genutzt, auch eine Tuchfabrik war hierin untergebracht. Seit 1936 jedoch dient das Gebäude als Wanderherberge.

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