Staatstheater Cottbus
Das Staatstheater in Cottbus gehört ebenfalls zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt. Der Neubau des Theaters wurde bereits am 01. November 1905 beschlossen und war vorwiegend dem Wunsch der Bürger geschuldet. Zur damaligen Zeit konnten die Cottbuser Bürger aufgrund der florierenden Textilindustrie einigen Reichtum aufbauen, wodurch auch kulturelle Bedürfnisse geweckt wurden. Diese sollten nun durch die Errichtung eines Theaters befriedigt werden.
Für den Bau des Theaters wurde dabei ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den der Architekt Bernhard Sehring für sich entschied. Er war bereits für den Bau des „Theater des Westens“ in Berlin bekannt. Das Staatstheater Cottbus wurde damals im Jugendstil errichtet, wobei Kunst, Architektur, Malerei und Plastik perfekt miteinander kombiniert werden konnten.
Im Jahr 1945 sollte das Staatstheater Cottbus dann gesprengt werden, denn es diente in den Kriegsjahren auch als Waffen- und Munitionslager. Viele Cottbuser Bürger jedoch stellten sich gegen diese Sprengung, so dass sogar die Restaurierung des Gebäudes erreicht werden konnte. Dabei wurde viel auf die historisch getreue Restaurierung gelegt, selbst technische Neuerungen wurden architektonisch behutsam eingebaut.
Seit 1992 ist das Staatstheater Cottbus nun das einzige Staatstheater Brandenburgs, welches ein vielfältiges Angebot an Theater- und Konzertaufführungen bietet.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Cottbus